5G Tarife im Vergleich: Das kostet ein 5G Handyvertrag

Überblick über die derzeit günstigsten 5G Handytarife im Februar 2024

Wenn du günstige 5G-Tarife ohne Handy suchst, bist du bei TARIFFUXX schon einmal richtig. Denn wir zeigen dir die aktuell besten 5G-Handyvertrag-Angebote in allen Mobilfunknetzen.

Nutze die vielfältigen Filtermöglichkeiten, um deinen neuen 5G-Handytarif zu finden. Mittlerweile ist 5G nämlich auch bei den Discountern (bspw. ALDI TALK, LIDL Connect oder aber Drillisch) angekommen.

Schnelle Infos zu 5G
  • Die ersten 5G-Tarife starteten bereits 2019
  • 5G ist der neueste Mobilfunkstandard, der deutlich schnellere Bandbreiten als 4G/LTE ermöglicht − wähle das Inklusivdatenvolumen also nicht zu gering, sonst ist es schnell versurft
  • Um einen 5G-Tarif nutzen zu können, müssen folgende Dinge zusammenpassen: An deinem Standort muss es eine 5G-Netzabdeckung geben, und du musst über ein 5G-fähiges Smartphone verfügen
  • Laut einer repräsentativen Studie aus dem März 2023 hat mindestens die Hälfte der Bevölkerung noch nie das 5G-Netz genutzt
  • iPhones sind erst seit der iPhone-12-Serie 5G-fähig
  • Unnützes Wissen: Anders als bei 4G mit LTE (Long Term Evolution) gibt es für 5G kein Synonym
  • Meilensteine für die Taktgeber im Prepaid- und Postpaid-Markt: ALDI TALK bekam im Sommer 2023 erstmals 5G, Drillisch im Dezember 2023
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Smartphone zum 5G Handyvertrag

Wenn du einen 5G-Handyvertrag mit passendem Smartphone suchst, denk bitte daran: Sowohl das neue Handy muss 5G-fähig sein (bei neueren Geräten mittlerweile fast Standard, denn sie können auch mit 4G/LTE umgehen) als auch der Tarif, nicht nur eine Komponente.

Mit unserem 5G-Vertrags-Vergleichsrechner fällt es dir besonders leicht, dies zu kombinieren:

FAQ
Was ist 5G?

Die Abkürzung 5G steht für den jüngsten Mobilfunkstandard, den Deutschland derzeit zu bieten hat. Nachdem im Frühjahr 2019 die 5G-Frequenzen im Auktionsverfahren vergeben wurden (für 6,6 Mrd. €), dauerte es noch eine gewisse Zeit, bis die ersten 5G Tarife erhältlich waren. Klar, schließlich muss es ja erst einmal eine Infrastruktur für den Mobilfunkstandard der 5. Generation geben. Mittelfristig wird 5G das 4G-Netz (LTE) ablösen, das bislang noch die höchste Verbreitung in Deutschland genießt.

5G: Geschwindigkeit als großer Vorteil

Der große 5G-Vorteil besteht in der sogenannten Latenz − d.h. in der Reaktionszeit −, sodass sich Übertragungen praktisch in Echtzeit realisieren lassen. Außerdem sind sehr hohe Datenraten möglich (bis zu 10 Gbit pro Sekunde), des Weiteren können mehrere Geräte parallel verbunden werden, was zu einer stabileren Versorgung führen dürfte.

Viele 5G Handytarife sind also zügiger (im Vergleich zu 4G bis zu 10-mal so schnell) und können in gleicher Zeit mehr Datenvolumen übertragen (was zudem auch bei steigendem Datenhunger für Stromersparnis sorgen wird, wie bspw. Netzbetreiber Vodafone betont).

2G, 4G/LTE, 5G: Wer nutzt wann welche Netztechnik?

Damit der 5G-Ausbau voranschreiten konnte, wurde das 3G-Netz (UMTS) bis 2021 nach und nach abgeschaltet. Denn die ehemaligen Frequenzen werden für 5G- und LTE-Verstärkung umgewidmet.

Zum Jahresende 2021 haben alle Netzbetreiber ihr 3G-Netz (UMTS) vollständig abgeschaltet. Die dadurch freiwerdenden Frequenzen werden vor allem zur Kapazitätssteigerung des bestehenden 4G-Netzes sowie zum Aufbau des 5G-Netzes eingesetzt. [...] Die Mobilfunknetzabdeckung mit dem Mobilfunkstandard 2G durch mindestens einen Netzbetreiber ist in Deutschland nahezu flächendeckend. Ebenso wird mit 97,0 Prozent ein Großteil der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber mit 4G (LTE) versorgt. Betrachtet man alle technologischen Ausprägungen von 5G - einschließlich Dynamic Spectrum Sharing (DSS) - als eine Kategorie, erreicht dieser Mobilfunkstandard bereits 84,9 Prozent der Fläche Deutschlands. (Stand: Januar 2023)

Des Weiteren gilt für 5G-Tarife als auch 5G-Geräte die Abwärtskompatibilität: Ist gerade kein 5G-Empfang möglich, wird das 4G-Netz genutzt. Anders herum funktioniert dies freilich nicht. Handys, die weder 4G noch 5G unterstützen, nutzen den 2G-GSM-Standard, die Fallback-Lösung, mit der wie gewohnt telefoniert werden kann. Wer also bislang weder 4G noch 5G nutzt, ist eigentlich reif für ein neues Handy mit Vertrag. ;-)

Kritik: Wie schädlich ist 5G?

An sich klingt das ja alles vorteilhaft: Mit 5G lässt sich schneller surfen, der technologische Fortschritt wird beschleunigt (autonomes Fahren, industriell-maschinelle Vernetzung), außerdem soll weniger Strom verbraucht werden (wofür es allerdings keinen echten Beleg gibt). Und doch fällt die Kritik an 5G lauter aus, als man es von früherer Netztechnik kennt.

Allen voran sind hier schädliche Umweltaspekte zu nennen − hervorgerufen vor allem bezüglicher negativer Einflüsse durch Handystrahlung. Das WDR-Magazin Quarks hat einen umfangreichen Beitrag zu 5G und Handystrahlung veröffentlicht und fasst die uneindeutige Studienlage (lesenswert) zusammen. Wenn man das Gesamtbild ein wenig verdichten möchte: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kommt zu folgender Einschätzung:

Innerhalb der gültigen Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen und bei Einhaltung der im Rahmen der Produktsicherheit an Mobiltelefone gestellten Anforderungen gibt es demnach keine bestätigten Belege für eine schädigende Wirkung des Mobilfunks. [...] In einem weiteren Ausbauschritt sind für 5G auch höhere Frequenzbänder im Milli- oder Zentimeterwellenbereich vorgesehen, zum Beispiel im 26 GHz-, 40 GHz-Band oder bei bis zu 86 GHz. Zwar ist davon auszugehen, dass auch in diesen Bereichen unterhalb der bestehenden Grenzwerte keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Da für diesen Bereich bislang jedoch nur wenige Untersuchungsergebnisse vorliegen, sieht das BfS hier aber noch Forschungsbedarf.

Eine erweiterte Studiensammlung sowie ein kostenloses 6-seitiges Special (aus dem Jahr 2019) bietet die Stiftung Warentest zum Download an.

Sicherheit im 5G-Netz

Nicht zuletzt die weltpolitische Lage bringt den 5G-Netzausbau immer wieder auch mit Sicherheitsbedenken (»Spionage«) in Zusammenhang, so die Diskussionen um eingesetzte chinesische Hardware von Huawei und ZTE und die »kritische Infrastruktur« hierzulande.

Durch das IT-Sicherheitsgesetz kann das Innenministerium den Einsatz kritischer Komponenten nämlich untersagen, wodurch sogar ein kurzfristiger 5G-Rückbau durch den Austausch von Bauteilen denkbar wäre.

Die Fraunhofer-Gesellschaft stellte in einem älteren Positionspapier (2020) das Thema 5G und Sicherheit früh vor und sprach schon damals 8 Empfehlungen aus (u.a. gesicherte Campusnetze und die Entwicklung von 5G-Komponenten innerhalb Europas).

Geräuschlos ist die Einführung des 5G-Netzes bislang also nicht verlaufen, außerdem fehlt es an neueren Forschungsergebnissen zu 5G − was in jedem Fall zu mehr Transparenz geführt hat. So sind bspw. die Funkanlagenstandorte auf der EMF-Karte der Bundesnetzagentur einsehbar (EMF steht für elektromagnetische Felder).

Günstige 5G Tarife in Deutschland im Vergleich

Ohne dich historisch langweilen zu wollen: Vielleicht ist es dennoch ganz interessant zu wissen, dass 2019 zuerst Vodafone (D2) an den Start ging, gefolgt von der Telekom (D1, 2019) und Telefónica (o2, 2020). Der designierte vierte Netzbetreiber 1&1 startete Ende 2022 erst einmal mit 5G als Festnetz-Ersatz, baut aber laut eigener Aussage »das modernste 5G-Mobilfunknetz Europas«. Nur nicht, bis wann (Stichwort: Bußgeldverfahren).

5G-Netzausbau schneller als vorgeschrieben

Überraschend: Der 5G-Netzausbau läuft bislang besser, als er sein müsste. Laut Bitkom-Mitteilung kommen jeden Tag 10 neue Mobilfunkstandorte hinzu (Stand: 10.3.2023) − und das, obwohl der vierte Netzbetreiber ja noch auf sich warten lässt.

Demnach erreichen die Mobilfunknetze in allen 16 Bundesländern eine Abdeckung von mindestens 98 Prozent der Haushalte im schnellen LTE-Netz mit Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde – teilweise sogar deutlich darüber. Auch der Ausbau der neuen Mobilfunk-Generation 5G kommt schneller voran als vorgeschrieben. Zum Jahresanfang 2023 werden über alle Netze je nach Betreiber bereits bis zu 95 Prozent der Bevölkerung mit 5G erreicht. Die Versorgungsauflagen werden von den ausbauenden Unternehmen damit übertroffen.

Gute 5G-Netzabdeckung in Deutschland, aber (noch) seltene Nutzung

Zum Vergleich: Die Bundesnetzagentur (BNetzA) meldete für den Oktober 2023 eine 5G-Netzabdeckung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland von 90%.

Der 5G-Ausbau hat 2023 weiter zugelegt.

Die Versorgung mit 5G durch mindestens einen Netzbetreiber ist auf 90 Prozent des Bundesgebiets angestiegen (Stand: Oktober 2023). Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei rund 79 Prozent. Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone Deutschland erreichen jeweils eine Flächenabdeckung mit 5G zwischen 59 Prozent und 77 Prozent.

Trotzdem besagen Studien (innofact, Stand: März 2023), dass etwa die Hälfte noch nie Kontakt mit dem 5G-Netz hatte. Auch der Tätigkeitsbericht Telekommunikation der Bundesnetzagentur zielt in diese Richtung.

Im Oktober 2023 wurde eine 5G-Versorgung von 90,04% erreicht (laut Mobilfunkkarte der Bundesnetzagentur), wobei es regionale Unterschiede gibt (Hessen: 83,94% bis Bremen: 99,99%).

Welcher Mobilfunkanbieter hat 5G Handyverträge?

TARIFFUXX gibt dir hier einen ersten Überblick, bei welchen Mobilfunkanbietern du überhaupt einen 5G-Handyvertrag abschließen kannst. Denn aktuell ist 5G längst nicht überall zu finden, mehr oder weniger immer noch ein Netzbetreiber-Privileg (bis auf wenige Ausnahmen).

5G bei Vodafone: Vorreiter bei der Einführung

Am 17.7.2019 ging es mit 5G bei Vodafone in 20 Städten und Gemeinden los − damals unter anderem mit einer Huawei-Geräte-Allianz (Huawei Mate 20X 5G, GigaCube 5G).

Nicht ganz unpathetisch sprach der Mobilfunkanbieter damals von der Demokratisierung von 5G, weil die 5G-Option für erschwingliche 5 € pro Monat zu vielen Red-Tarifen (heute: GigaMobil) hinzubuchbar war. Um weitere Innovationskraft zu untermalen, war Vodafone auch mit einem eigenen 5G-Standalone-Netz früh am Start.

Mittlerweile ist 5G bei Vodafone ohne Aufpreis erhältlich − selbst in den Händler-Tarifen (Smart), die es nicht direkt bei Vodafone zu kaufen gibt, ist seit November 2021 die 5G-Freischaltung vorhanden, und auch die Prepaid-Tarife (CallYa) nutzen mittlerweile 5G ohne Optionszusatzkosten, ebenso der CallYa-Jahrestarif.

Weitere 5G-Tarife im Vodafone-Netz sind mittlerweile aber nicht mehr nur allein bei Vodafone selbst zu finden, sondern auch bei Providern: freenet (Mobilfunk) bzw. Klarmobil versorgen dich hier mit günstigeren Angeboten im D2-Netz. Auch LIDL Connect, Amiva (ehemals Tele2) bzw. WEtell haben ebenfalls 5G im Portfolio, sind preislich aber keine Alternativen.

Der wohl wichtigste Fingerzeig: Ende August startete der offizielle Vodafone-Discounter otelo mit einer 5G-Option für 5 € im Monat.

Und richtig spannend, vor allem wenn es um günstige 5G-Tarife geht: Dass SIMon mobile 5G bekommen hast, bringt noch einmal richtig Schwung in den Markt.

5G Handytarife der Telekom: Zeitlich Vize, mittlerweile spitze

Am 5.9.2019 folgte die Deutsche Telekom (D1) in 5 Städten mit 5G. Einen Aufpreis für den 5G-Zugang in den Magenta-Mobil-Tarifen erhob die Telekom nicht. Laut unabhängigen Netztests liegt der Netzbetreiber Jahr für Jahr an der Spitze, was die Netzqualität betrifft − und das gilt auch für die 5G-Haushaltsabdeckung.

Sollen es preiswertere 5G-Tarife im D1-Netz der Telekom sein, so ist hier bislang leider wenig zu vermelden: Neben freenet (Mobilfunk) mit seinen Providertarifen als Netzbetreiber-Kopien gibt es mit der congstar 5G-Option noch einen Discounter.

Schade nur: Die fraenk FLAT hat noch kein 5G.

Neben congstar bietet MVNO HIGH mobile seit September 2023 die Möglichkeit zu 5G für ausgewählte Tarife.

5G-Geheimtipp zum Testen bleiben die Prepaid-Tarife der Telekom, die es auch noch als 5G-Prepaid-Jahrestarif gibt.

5G bei o2 mit Verzögerung: Viel Aufholpotenzial

Mit deutlicher Verzögerung stiegt Netzbetreiber Telefónica Deutschland über die Hauptmarke o2 ins 5G-Geschäft für Privatkunden ein. Verbraucher, die zuvor bereits einen seit dem 4.2.2020 vermarkteten »5G-ready-Tarif« abgeschlossen hatten, konnten 5G bei o2 erst ab Oktober desselben Jahres per kostenloser 5G-Option freischalten, in neueren o2-Netzbetreiber-Tarifen ab 39,99 € im Monat war 5G dann inklusive.

Nach und nach setzte der Netzbetreiber die 5G-Limitierungen nach unten, sodass in den neuen o2-Mobile-Tarifen (seit April 2023) nun 5G generell zur Verfügung steht, in den o2 Prepaid-Tarifen seit Juni 2023.

Spannend: Gibt es doch zahlreiche günstige Discountangebote im Telefónica-Netz, war 5G bislang fast ausschließlich der Kernmarke vorbehalten. Das hat sich zum Ende des Jahres 2023 umgedreht.

Seit Juli 2023 gibt es mit ALDI TALK den ersten 5G Prepaid-Discounter, was den Startschuss für die Zukunft der weiteren Marken bedeutete.

5G bei 1&1 Mobilfunk seit Dezember 2023

Die Drillisch-Tarife (mit Marken wie BLACKSIM, cyberSIM oder handyvertrag.de) erhielten mit dem 1&1-Mobilfunknetz-Start (als vierter Netzbetreiber) im Dezember 2023 die 5G-Freischaltung (plus National Roaming, wenn das Netz nicht verfügbar sein sollte).

Als vierter Netzbetreiber in Deutschland möchte auch 1&1 Mobilfunk für 5G-Furore sorgen.

1&1 ging zwar eigentlich wie versprochen schon 2022 an den Start − allerdings nicht mit einem klassischen eigenen Mobilfunktarif, sondern mit dem Festnetz-Ersatz 1&1 5G zu Hause. Laut eigener Aussage vom 28.12.2022 wurde das Netz »sukzessive ausgebaut«. Erst am 8.12.2023 wurde das echte eigene 1&1-5G-Netz gestartet.

Bislang kooperierte 1&1 mit Telefónica im Rahmen einer sogenannten National-Roaming-Vereinbarung als Ausnahmeregelung aus dem Jahr 2021 mit einer Grundlaufzeit bis zum 30.6.2025.

Wenn dir also bereits 5G-Tarife bei 1&1 aufgefallen sind, dann wurden diese bis zur Einführung des eigenen Netzes noch im Netz von Telefónica realisiert. Diese National-Roaming-Reglung ist über 2025 hinaus durch verschiedene Verlängerungsmöglichkeiten abgesichert, dürfte sich aber durch die plötzliche Kooperation mit Vodafone schon in Kürze vollkommen neu ausgestalten.

Zum 1&1-Netzstart ist Folgendes ausgemacht: Ist das 1&1-5G-Mobilfunknetz nicht verfügbar, wechselst du als Back-up ins Telefónica-Netz.

Was kostet ein 5G-Handyvertrag?

Die Ersteigerung von 5G-Frequenzen geht für die Netzbetreiber natürlich ins Geld, und somit ist nicht verwunderlich, dass diese Kosten lange Zeit erst einmal wieder hereingeholt werden wollten.

Aber: Durch die Überlastung von 4G/LTE wird es für die Netzbetreiber auf einmal attraktiver, 5G-Tarife (mit meist niedriger Bandbreite für den Discounter-Markt) freizuschalten.

Allerdings: Mit die preiswertesten Einsteigerangebote mit maximaler Bandbreite sind immer noch 5G Prepaid-Tarife. Ideal zum Testen der 5G-Netzverfügbarkeit, aber im alltäglichen Einsatz − unterstellt man bei höherem Datentempo auch einen höheren Datenverbrauch − nur eingeschränkt empfehlenswert.

Immerhin: Mit unserem 5G Handytarife-Vergleich kannst du dir natürlich selbst ein Bild davon machen, was du aktuell für einen Tarif mit modernster Netztechnik bezahlen musst.

Und dich dann entscheiden, ob du dich nicht doch günstiger mit 4G/LTE versorgt siehst, da bislang der 5G-Wettbewerb noch relativ gering ausfällt − was sich jedoch mit der sogenannten Diensteanbieter-Verpflichtung (DAV) ändern könnte.

Immerhin halten sich monatlich kündbare 5G-Handytarife ohne lange Vertragslaufzeit mit 24-Monats-Verträgen die Waage − du kannst also ggf. schnell wieder deinen 5G-Vertrag ändern.

5G-Handys mit Vertrag

Worauf wir von TARIFFUXX dich hinweisen möchten: Durch das mittlerweile große Angebot an 5G-Handys, die es zu Handyverträgen im sogenannten Bundle gibt, entsteht leicht der Eindruck, als seien beide Komponenten − Endgerät als auch Tarif − aufeinander abgestimmt.

In vielen Fällen wird aber immer noch ein 5G-fähiges Smartphone noch mit einem 4G-/LTE-Tarif verkauft, weil die Auswahl an kompletten 5G-Angeboten bislang noch recht eingeschränkt ist. Das älteste 5G-fähige iPhone ist übrigens das iPhone 12 bzw. das Serien-Quartes (mini, Pro, Pro Max).

Achte also bitte neben dem Smartphone immer darauf, dass auch der Tarif 5G-fähig ist, wenn du dir ein neues Handy mit Vertrag aussuchst.

5G im EU-Ausland: Roaming mit 5G?

Vielleicht fragst du dich, ob dir 5G auch im EU-Ausland zur Verfügung steht. Durch die Neufassung der Roamingverordnung zum 1.7.2022 (gültig bis 30.6.2032), die nicht nur eine Verlängerung vorsah, wird dies nun gesetzlich verankert:

Neu ist, dass ab 1. Juli 2022 auch die gleichen Bedingungen beim Roaming in der EU gelten wie zu Hause. Den europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern soll die gleiche Mobilfunktechnologie, die sie zu Hause nutzen, auch auf ihren Reisen in der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein und Norwegen zur Verfügung gestellt werden, wenn diese im besuchten Land verfügbar ist.

FAQ
Wo gibt es 5G in Deutschland?

Die 5G-Netzverfügbarkeit kannst du anhand der Online-Netzkarten der jeweiligen Netzbetreiber bzw. über die Mobilfunkkarte der Bundesnetzagentur nachverfolgen. Wie so oft besteht beim Netzausbau ein Gefälle zwischen Stadt und Land. 2023 ist der 5G-Netzausbau schneller vorangekommen als gedacht (Stand: Dezember 2023).

Ist 5G notwendig?

Ob ein 5G-Tarif notwendig ist, solltest du anhand deines Nutzungsverhaltens prüfen. Hast du bereits ein 5G-fähiges Smartphone und möchtest nun auch 5G an deinem Standort ausprobieren, weil du dir dafür flüssigeres Surfen (bspw. beim Streamen von Videos) erhoffst, kann 5G eine wirkliche Verbsserung darstellen. Demgegenüber stehen aber oftmals erhöhte Tarifkosten.

Wie schädlich ist 5G?

Immer wieder wird diskutiert, wie schädlich 5G, insbesondere die Strahlenbelastung, für die Umwelt ist. Aufgrund der geringen Studienlage lässt sich diese Frage derzeit noch nicht eindeutig beantworten. Die Debatte führt aber zu einem deutlich transparenteren Austausch als bspw. noch für vergangene Netztechnologien.

Was brauche ich für 5G?

Um ein 5G-Angebot nutzen zu können, brauchst du zum einen ein 5G-fähiges Endgerät, zum anderen aber eben auch einen 5G-fähigen Tarif.

Was gilt für 5G im EU-Ausland?

Wer 5G im Heimland nutzt, soll auch im europäischen Ausland, genauer gesagt natürlich in der EU (dadurch sind bspw. die Türkei und die Schweiz ausgenommen), für die die Roaminverordnung gilt, 5G nutzen können.

Ausblick auf 6G

Wer 5G sagt, muss auch 6G sagen. Allerdings wird es dauern, bis es wirklich zu einem 6G-Netz in Deutschland kommt. Frühestens 2030 wird dies erwartet, was im Umkehrschluss bedeutet. 5G ist die vorherrschende Mobilfunktechnik dieser Dekade.

Quellen