Pixel 11 Pro: Neues kompaktes Topmodell von Google

Das Google Pixel 11 Pro soll im August starten. Alle wichtigen Leaks zu Kamera, Tensor G6, Display, RAM und Preis

Google Pixel 11 Event Einladung

Das Pixel 11 Pro dürfte wieder die Lücke zwischen Standardmodell Pixel 11 und großem Pixel 11 Pro XL schließen. Der Vorteil liegt im Format: Du bekommst ein vergleichsweise kompaktes Gerät, musst aber nicht auf die wichtigsten Pro-Merkmale verzichten.

Dazu zählen vor allem die bessere Kameraausstattung, ein hochwertigeres Display und mehr Arbeitsspeicher. Die Preise sind abermals gestiegen, los geht's bei den Pro-Modellen bei 1.199 €. Entsprechend lohnt es sich, die neuen Pixel-Geräte in Verbindung mit einem Handyvertrag zu kaufen. Sobald die ersten Vorbestellungen möglich sind, findest du sie hier bei TARIFFUXX.

Modell256 GB512 GB1 TB
Pixel 11999 €1.129 €
Pixel 11 Pro1.199 €1.329 €1.589 €
Pixel 11 Pro XL1.399 €1.529 €1.789 €
Pixel 11 Pro Fold1.999 €2.129 €2.389 €
Das Wichtigste in Kürze zum Pixel 11 Pro
  • Tensor G6-Chip: Mehr Leistung und effizientere KI-Funktionen gegenüber dem Tensor G5 im Pixel 10 Pro
  • Haupt- und Telekamera mit neuen Sensoren: Verbesserungen bei Nachtaufnahmen, Zoom und Videoqualität
  • LTPO-OLED-Display: Flexible Bildwiederholrate und bessere Helligkeit als beim Vorgänger
  • Verbesserte Akkueffizienz: Durch den neuen Chip wird die Laufzeit optimiert, ohne dass der Akku deutlich wachsen muss
  • Pixel Glow (möglich): Eine Benachrichtigungs-LED in der Kameraleiste könnte ein neues Komfort-Feature werden
  • Preise ab 1.199 €

Tensor G6 soll Effizienz und KI verbessern

Im Pixel 11 Pro wird der neue Tensor G6 erwartet. Der Chip soll laut Leaks mit neuer CPU-Struktur, neuem Sicherheitschip, neuem Modem, neuer TPU für KI-Aufgaben und überarbeitetem Bildprozessor kommen.

Der Tensor G6 dürfte trotzdem nicht in erster Linie auf maximale Benchmark-Werte ausgelegt sein. Wichtiger ist, ob Google damit die Effizienz, Bildverarbeitung und lokale KI-Funktionen verbessert. Gerade beim Pro-Modell kann das relevant werden, weil Kamera, Sprache, Bildbearbeitung und Assistenzfunktionen stärker direkt auf dem Gerät laufen könnten.

Pixel 11 Pro: Kamera, Sensoren und RAM 

Die Kamera ist beim Pixel 11 Pro erneut der wichtigste Kaufgrund. Erwartet wird wieder ein Kamerasystem mit 3 rückseitigen Sensoren: Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Telekamera. 

Nach den aktuellen Leaks sollen beim Pixel 11 Pro Hauptkamera und Telekamera neue Sensoren bekommen. In Berichten tauchen dafür die Codenamen „bastet“ und „barghest“ auf. Welche Auflösung diese Sensoren haben, ist aber noch nicht zuverlässig bekannt. Einzelne Berichte sprechen allgemein von einem neuen 50-MP-Sensor in der Pixel-11-Reihe, ordnen diesen aber nicht eindeutig und belastbar der Pro-Hauptkamera zu. Beim Ultraweitwinkel gibt es bislang weniger konkrete Hinweise auf einen größeren Wechsel. 

Auch der Arbeitsspeicher gehört in diese Einordnung. Beim Pixel 11 Pro sind 12 GB oder 16 GB RAM im Gespräch. Das ist nicht nur für Multitasking relevant, sondern auch für Kamera- und KI-Funktionen. Wenn Google mehr Bildbearbeitung, Erkennung und Assistenz direkt auf dem Gerät ausführt, kann mehr RAM im Alltag wichtiger werden als ein reiner Benchmark-Vorteil. 

Vielleicht schafft Google damit auch die unpraktische Verarbeitung von 8k-Videos in der Cloud ab.

Display mit Pro-Vorteil

Beim Display wird ein OLED-Panel mit 6,3 Zoll erwartet. Der Unterschied zum normalen Pixel 11 dürfte vor allem bei der höheren Auflösung, der besseren Helligkeit und der LTPO-Technik liegen. Damit kann das Display die Bildwiederholrate flexibler anpassen und Strom sparen.

Ein LTPO-Display ist nicht nur hell, sondern arbeitet auch effizienter, wenn gerade keine hohe Bildrate nötig ist. Das kann bei Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung helfen.

Design mit Kameraleiste und möglichem Pixel Glow

Das Design dürfte klar als Pixel erkennbar bleiben. Erwartet werden schmalere Ränder und eine dunklere Kameraleiste. Spannender ist „Pixel Glow“. Dabei soll es sich um ein kleines Lichtelement in der Kameraleiste handeln, das etwa Benachrichtigungen anzeigen könnte, wenn das Gerät mit dem Display nach unten liegt. Gleichzeitig soll der Temperatursensor entfallen. Für die meisten Nutzer wäre das vermutlich kein großer Verlust, weil der Sensor im Alltag eher ein Spezialfall war.

Quellen
Hinweis zum Stand der Informationen

Bis zur offiziellen Vorstellung des Smartphones handelt es sich bei allen Angaben zum Erscheinungstermin um Einordnungen auf Basis der bisherigen Veröffentlichungszyklen bzw. Gerüchte und Leaks bekannter Personen, die in der Vergangenheit treffsichere Informationen lieferten, oftmals aber keine bestätigten Fakten beinhalten. Sobald der Hersteller den Marktstart konkret ankündigt, wird der Inhalt entsprechend aktualisiert.

Bildquellen: Screenshot, © Google