Von DSL zu Glasfaser: So vermeidest du Probleme beim Wechsel
09.09.2026 09.09.2026, 13:32 Uhr aktualisiert
Viele Haushalte würden gern auf Glasfaser wechseln, stoßen
aber auf 3 Hürden: Der Anschluss ist noch nicht verfügbar, der Wechsel erscheint
kompliziert oder Glasfaser kostet mehr als der bisherige DSL-Tarif.
Gerade der Preis schreckt viele ab, denn Glasfaser wird
häufig als Premium-Anschluss vermarktet. Dazu kommt die Unsicherheit beim
Router, beim Schalttermin und bei der Frage, ob der alte DSL-Vertrag
rechtzeitig endet. Kurz: scheinbar mehr als genug Gründe, lieber beim
altbewährten DSL zu bleiben.
Warum sich ein Wechsel trotzdem lohnt? Dazu später mehr. Wenn
du dich mit dem Gedanken befasst, deinem Internet ein Upgrade zu gönnen, Glasfaser
in deinem Wohngebiet aber erstmal nur angekündigt ist, musst du trotzdem nicht
zwingend warten.
Bei congstar beispielsweise kannst du zunächst DSL buchen
und später auf Glasfaser wechseln, sobald FTTH (Fiber to the Home, also direkt
bis in deine Wohnung) an deiner Adresse verfügbar ist. Die Zuhause-Tarife sind zudem
monatlich kündbar, außerdem gibt’s bei diesem Anbieter keinen Preisaufschlag
für Glasfaser.
Schritt für Schritt: So läuft der Wechsel von DSL zu Glasfaser ab
1. Verfügbarkeit prüfen
Dein Wechsel beginnt mit der Adressprüfung. Auch wenn ein
Gebiet als ausgebaut gilt, heißt das nicht automatisch, dass in deiner Wohnung
schon ein aktiver Glasfaseranschluss liegt.
Verlass dich deshalb nicht nur auf allgemeine Ausbaukarten.
Prüfe die Verfügbarkeit direkt beim Anbieter oder über Tarifportale wie
TARIFFUXX. Dort siehst du, ob an deiner Adresse DSL, Glasfaser oder Kabel möglich
ist.
2. Tarif passend zum Bedarf wählen
Auch wenn ein Gigabit-Tarif verlockend klingt: Für die
meisten Haushalte reichen 150 bis 300 Mbit/s im Download vollkommen. Höhere
Tarife mit 600 oder 1.000 Mbit/s lohnen sich vor allem bei mehreren intensiven
Nutzern, großen Downloads oder regelmäßigem Upload großer Dateien.
Achte beim Vergleich neben der Geschwindigkeit bei Up- und
Download auch auf die Preise nach eventuellen Rabattmonaten und die unter
Umständen fällige Routermiete.
3. Router klären
Für DSL nutzt du bereits einen VDSL- oder
Supervectoring-fähigen Router. Für FTTH brauchst du dagegen einen
Glasfaser-Router – beispielsweise eine Fritzbox vom Berliner Marktführer AVM – oder
ein Glasfasermodem plus passenden Router.
4. Wechseltermin sauber planen
Bei einem Anbieterwechsel sollte der neue Anbieter die
Kündigung koordinieren. Kündigst du deinen alten Vertrag, läufst du Gefahr, dass
dein alter Anschluss schon abgeschaltet wird, während der neue noch nicht
läuft.
Bei einem Technologie-Upgrade innerhalb desselben Anbieters
ist der Ablauf einfacher. Dann wechselst du nicht den Anbieter, sondern einfach
nur die Anschlusstechnik.
So wechselst du bei congstar
Der Anbieter congstar hat sowohl DSL als auch Glasfaser im
Portfolio, und zwar über das Telekom-Netz. Im Bestellprozess wird automatisch
geprüft, welche Technik an deiner Adresse verfügbar ist. Ist Glasfaser schon
buchbar, bekommst du passende Glasfaser-Tarife angezeigt. Ist sie noch nicht
verfügbar, kannst du mit DSL starten und später den Wechsel auf Glasfaser durchführen.
Das ist vor allem dann praktisch, wenn dein Wohngebiet erst
demnächst ausgebaut wird. Durch die monatliche Kündbarkeit musst du auch keinen
langen DSL-Vertrag abschließen, der dich später beim Umstieg ausbremsen würde.
Sobald FTTH an deiner Adresse verfügbar ist, kannst du auf Glasfaser wechseln.
Große Rechenspiele kannst du dir hier übrigens sparen:
Glasfaser kostet bei congstar genauso viel wie DSL.
Die Tarife von congstar sind monatlich kündbar und eignen
sich damit vor allem für Nutzer, die einen flexiblen Tarif ohne lange
Vertragsbindung suchen. Allerdings ist congstar nicht die perfekte Lösung für
jeden, denn die Angebote sind Internet-only, haben also keine
Festnetz-Telefonie.
Welche Unterschiede zu den Angeboten von o2, Telekom,
Vodafone und Co. gibt es noch? Auch die von anderen Anbietern bekannten
Zusatzoptionen wie Streaming-Pakete (Netflix, Disney+ usw.) oder finanzielle Kombivorteile
bei gleichzeitiger Buchung eines Handyvertrags sucht man hier vergebens. Ist
dir das wichtig, solltest du dir auch die Angebote der anderen Marktteilnehmer
ansehen.
Auf TARIFFUXX kannst du die wichtigsten Internetanbieter
einfach und komfortabel miteinander vergleichen, nicht nur nach Preis, sondern
auch nach der Zugangstechnologie. Hier gelangst du direkt zum TARIFFUXX Festnetz-Vergleich, unserem
DSL-Vergleich und dem Glasfaser-Vergleich.
Um mit einem Mythos aufzuräumen: Das „DSL-Netz“ basiert
keineswegs komplett auf Kupferkabel, lediglich die sogenannte letzte Meile,
einfach gesprochen vom Hauptnetz bis zu deiner Wohnung, verwendet
Kupferleitungen. Im Privatkundenbereich sind mit VDSL bis zu 250 Mbit/s im
Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload möglich. Wie viel davon ankommt, hängt
stark vom Standort und der Leitung ab.
„Echte“ Glasfaser bis ins Haus oder in die Wohnung, also
FTTH, überträgt Daten per Lichtsignal. Dadurch sind deutlich höhere
Geschwindigkeiten möglich, vor allem beim Upload. Bei congstar bietet DSL bis
zu 40 Mbit/s Upload, Glasfaser je nach Tarif bis zu 500 Mbit/s. Das ist
rechnerisch bis zu 12,5-mal so schnell.
Spürbar wird das bei Cloud-Backups, großen Foto- und
Videodateien, vielen Videocalls oder mehreren Personen, die gleichzeitig
streamen, spielen und arbeiten. Für E-Mails, Banking und normales Streaming
reicht ein stabiler DSL-Anschluss oft aus.
Ja. Für FTTH brauchst du einen Glasfaser-Router oder ein Glasfasermodem mit passendem Router. Ein reiner DSL-Router wird nicht funktionieren.
Ist Glasfaser überall verfügbar?
Nein. Die Verfügbarkeit wächst zwar stetig, aber ein Anschluss ist nicht an jeder Adresse buchbar. Eine konkrete Adressprüfung beim Anbieter ist deshalb unbedingt erforderlich.
Kann ich erst DSL buchen und später zu Glasfaser wechseln?
Ja, wenn dein Anbieter beide Technologien anbietet und Glasfaser später an deiner Adresse verfügbar wird. Bei congstar beispielsweise kannst du zunächst DSL nutzen und später auf Glasfaser wechseln, weil beide Techniken über das Telekom-Netz angeboten werden.
Muss ich beim Wechsel den Anbieter wechseln?
Nicht immer. Wenn dein Anbieter DSL und Glasfaser anbietet, kann ein Technologie-Upgrade innerhalb desselben Anbieters möglich sein.
Muss ich meinen DSL-Vertrag selbst kündigen?
Nein, nur in Ausnahmefällen. Bei einem Anbieterwechsel sollte der neue Anbieter die Kündigung übernehmen. So sinkt das Risiko, dass dein alter Anschluss schon abgeschaltet wird, während der neue noch nicht läuft.
Wird DSL bald abgeschaltet?
Keine Sorge, DSL wird nicht kurzfristig flächendeckend abgeschaltet. Die Bundesnetzagentur arbeitet an Regeln für eine geordnete Kupfer-Glas-Migration. Nach dem Regulierungskonzept soll ein Migrationsprozess unter anderem erst starten, wenn mindestens 80 % der Haushalte und Unternehmen im betroffenen Gebiet mit FTTH versorgt sind.
Fazit: Erst DSL nutzen, später auf Glasfaser wechseln
Wenn Glasfaser an deiner Adresse schon buchbar ist, lohnt
sich der Wechsel vor allem bei viel Upload, mehreren Nutzern und hohen
Anforderungen an den Anschluss. Ist Glasfaser noch nicht verfügbar, kann ein
flexibler DSL-Tarif die passende Zwischenlösung sein.
congstar kann hier eine gute Wahl sein: Du kannst DSL
buchen, wenn du heute einen Anschluss brauchst, und später auf Glasfaser
wechseln, sobald die Technik an deiner Adresse verfügbar ist. DSL und Glasfaser
laufen über das Telekom-Netz, die verfügbare Technik wird im Bestellprozess
automatisch angezeigt, und die Preise sind identisch. Für Telefonie, TV,
Kabel-Internet oder Kombivorteile lohnt zusätzlich der Vergleich mit anderen
Internetnabietern.
Spezialist für Smartphones, Mobilfunk- und Festnetztarife sowie alles rund um IPTV und Streaming. Als Online-Redakteur behält er für die Leser von TARIFFUXX den Durchblick im Tarifdschungel und gibt profunde und praxisnahe Einschätzungen. Mindestens 2 seiner 3 Smartphones laufen mit Android.