Pixel 11 Pro: Neues kompaktes Topmodell von Google
Pixel 11 Pro: Neues kompaktes Topmodell von Google
Das Pixel 11 Pro dürfte wieder die Lücke zwischen Standardmodell Pixel 11 und großem Pixel 11 Pro XL schließen. Der Vorteil liegt im Format: Du bekommst ein vergleichsweise kompaktes Gerät, musst aber nicht auf die wichtigsten Pro-Merkmale verzichten.
Dazu zählen vor allem die bessere Kameraausstattung, ein hochwertigeres Display und mehr Arbeitsspeicher. Die Preise sind abermals gestiegen, los geht's bei den Pro-Modellen bei 1.199 €.
| Modell | 128 GB | 256 GB | 512 GB | 1 TB |
| Pixel 11 | — | 999 € | 1.129 € | — |
| Pixel 11 Pro | — | 1.199 € | 1.329 € | 1.589 € |
| Pixel 11 Pro XL | — | 1.399 € | 1.529 € | 1.789 € |
| Pixel 11 Pro Fold | — | 1.999 € | 2.129 € | 2.389 € |
Tensor G6 soll Effizienz und KI verbessern
Im Pixel 11 Pro wird der neue Tensor G6 erwartet. Der Chip soll laut Leaks mit neuer CPU-Struktur, neuem Sicherheitschip, neuem Modem, neuer TPU für KI-Aufgaben und überarbeitetem Bildprozessor kommen.
Der Tensor G6 dürfte trotzdem nicht in erster Linie auf maximale Benchmark-Werte ausgelegt sein. Wichtiger ist, ob Google damit die Effizienz, Bildverarbeitung und lokale KI-Funktionen verbessert. Gerade beim Pro-Modell kann das relevant werden, weil Kamera, Sprache, Bildbearbeitung und Assistenzfunktionen stärker direkt auf dem Gerät laufen könnten.
Pixel 11 Pro: Kamera, Sensoren und RAM werden wichtiger
Die Kamera ist beim Pixel 11 Pro erneut der wichtigste Kaufgrund. Erwartet wird wieder ein Kamerasystem mit 3 rückseitigen Sensoren: Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Telekamera.
Nach den aktuellen Leaks sollen beim Pixel 11 Pro Hauptkamera und Telekamera neue Sensoren bekommen. In Berichten tauchen dafür die Codenamen „bastet“ und „barghest“ auf. Welche Auflösung diese Sensoren haben, ist aber noch nicht zuverlässig bekannt. Einzelne Berichte sprechen allgemein von einem neuen 50-MP-Sensor in der Pixel-11-Reihe, ordnen diesen aber nicht eindeutig und belastbar der Pro-Hauptkamera zu. Beim Ultraweitwinkel gibt es bislang weniger konkrete Hinweise auf einen größeren Wechsel.
Auch der Arbeitsspeicher gehört in diese Einordnung. Beim Pixel 11 Pro sind 12 GB oder 16 GB RAM im Gespräch. Das ist nicht nur für Multitasking relevant, sondern auch für Kamera- und KI-Funktionen. Wenn Google mehr Bildbearbeitung, Erkennung und Assistenz direkt auf dem Gerät ausführt, kann mehr RAM im Alltag wichtiger werden als ein reiner Benchmark-Vorteil.
Vielleicht schafft Google damit auch die unpraktische Verarbeitung von 8k-Videos in der Cloud ab.
Display mit Pro-Vorteil
Beim Display wird ein OLED-Panel mit 6,3 Zoll erwartet. Der Unterschied zum normalen Pixel 11 dürfte vor allem bei der höheren Auflösung, der besseren Helligkeit und der LTPO-Technik liegen. Damit kann das Display die Bildwiederholrate flexibler anpassen und Strom sparen.
Ein LTPO-Display ist nicht nur hell, sondern arbeitet auch effizienter, wenn gerade keine hohe Bildrate nötig ist. Das kann bei Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung helfen.
Design mit Kameraleiste und möglichem Pixel Glow
Das Design dürfte klar als Pixel erkennbar bleiben. Erwartet werden schmalere Ränder und eine dunklere Kameraleiste. Spannender ist „Pixel Glow“. Dabei soll es sich um ein kleines Lichtelement in der Kameraleiste handeln, das etwa Benachrichtigungen anzeigen könnte, wenn das Gerät mit dem Display nach unten liegt. Gleichzeitig soll der Temperatursensor entfallen. Für die meisten Nutzer wäre das vermutlich kein großer Verlust, weil der Sensor im Alltag eher ein Spezialfall war.
- Tensor G6 may boost the Google Pixel 11, but it still won’t catch Apple or Qualcomm, Beitrag vom 10.5.2026, https://www.androidauthority.com/pixel-11-performance-rumors-3664645/, letzter Abruf am 8.7.2026
- Google Pixel 11 Pro: Everything we know so far, Beitrag vom 4.5.2026, https://www.tomsguide.com/phones/google-pixel-phones/google-pixel-11-pro-everything-we-know-so-far, letzter Abruf am 8.7.2026
Bildquellen: Screenshot, © Google