Kein iPhone 18 im Herbst – Leaks und Gerüchte zum neuen Apple-Smartphone
05.08.2026
11:39 Uhr aktualisiert
Herbst ist iPhone-Zeit – doch in diesem Jahr soll alles anders werden. Beim iPhone 18 deutet vieles auf einen Bruch mit alten Traditionen hin. Berichte aus der Apple-Lieferkette zeigen eine veränderte Release-Strategie, nach der Apple im September lediglich die beiden Varianten iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie das Falt-Smartphone iPhone Fold vorgestellt werden. Das iPhone 18 (und vermutlich auch das günstigere iPhone 18e) kommen dann erst im Frühjahr 2027.
Erscheinungsdatum: Voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 (Entkopplung von den Pro-Modellen)
Prozessor: Neuer A20-Chip im 2-Nanometer-Verfahren für mehr Effizienz
Arbeitsspeicher: Aufrüstung auf 9 GB oder 12 GB RAM für KI-Funktionen
Display & Design: 6,3 Zoll (120 Hz) mit etwas schmalerer Dynamic Island
Kamera: Bewährtes Dual-Kamera-System mit je 48 MP, exklusive Upgrades bleiben den Pro-Modellen vorbehalten
Über Jahre hinweg folgte Apple einem festen Schema und präsentierte die gesamte Smartphone-Familie im September. Wie der Bloomberg-Analyst Mark Gurman und der Display-Spezialist Ross Young berichten, zieht der Konzern eine getrennte Veröffentlichung in Betracht.
Demnach kommen im Herbst zunächst die Pro-Varianten sowie ein neues iPhone Fold. Das Standardmodell würde demzufolge erst im darauffolgenden Frühjahr folgen – möglicherweise flankiert vom günstigeren iPhone 18e.
Warum macht Apple das? Eine mögliche Erklärung: Apple will den Fokus im wichtigen Jahresendgeschäft stärker auf die hochpreisigen Geräte lenken und gleichzeitig dem Standardmodell zu einem späteren Zeitpunkt mehr Aufmerksamkeit verschaffen.
Infos rund um das kommende iPhone 18 Pro findest du hier:
Zumindest eines ist sicher beim neuen iPhone 18: Es wird einen neuen Prozessor geben. Zu den anderen Features wie Display oder Kamera haben wir die verlässlichsten Leaks im Web gesammelt.
Der A20-Chip: Fertigung im 2-Nanometer-Verfahren
Der bedeutendste technische Fortschritt bei den neuen iPhones betrifft das Innenleben. Apple wird den A20-Prozessor voraussichtlich erstmals im 2-Nanometer-Verfahren (N2) beim Auftragsfertiger TSMC produzieren lassen.
Dieser Wechsel zielt primär auf eine höhere Energieeffizienz ab. Während die Leistung nur im niedrigen zweistelligen Bereich steigen dürfte, könnte der Energiebedarf des Prozessors um knapp ein Drittel sinken. Das dürfte sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirken, selbst wenn Apple die Kapazität der Batterie im Vergleich zum Vorgänger unverändert lässt.
Wer auf die übliche Ankündigung des „schnellsten iPhone aller Zeiten“ wartet, dürfte beim iPhone 18 unter Umständen also vergeblich warten. Die gern verwendeten Marketingfloskeln wie „1,5 x so schnell wie der Vorgänger-Chip“ könnten aufgrund der geringen Verbesserung zum Vorgänger-Chipset also nicht zum Einsatz kommen.
Arbeitsspeicher beim iPhone 18: Kleines Upgrade
Beim Arbeitsspeicher kursieren derzeit zwei plausible Szenarien unter Leakern:
Ming-Chi Kuo geht von 9 GB RAM aus, was Apple durch eine Kombination von sechs 1,5-GB-Speicherbausteinen realisieren könnte.
Andere Leaks aus dem Umfeld der Komponentenhersteller halten 12 GB RAM für wahrscheinlich, um lokal laufenden KI-Funktionen mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Wer nun als Android-User skeptisch eine Augenbraue hebt, sollte nicht vergessen, dass Apple seit jeher den Arbeitsspeicher deutlich effizienter nutzen kann als Hersteller, die auf die Android-Plattform setzen – einfach, weil Apple Hardware und Software selbst entwickelt und alles im eigenen Haus hat.
Display und Kamera: Fokus auf Modellpflege
Das äußere Erscheinungsbild des iPhone 18 dürfte sich eng am Vorgänger orientieren. Das 6,3-Zoll-Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz bleibt voraussichtlich erhalten. Hinweise aus der Panel-Produktion deuten lediglich darauf hin, dass die Dynamic Island durch eine kompaktere Anordnung der Face-ID-Komponenten etwas schmaler ausfallen könnte.
Für die Kamera-Ausstattung zeichnet sich – wie in den Vorjahren – ein duales System aus Haupt- und Ultraweitwinkelkamera mit jeweils 48 Megapixeln ab. Aufwendigere Hardware-Funktionen wie eine mechanisch variable Blende sowie die Telelinse bleiben nach aktuellem Kenntnisstand den Pro-Modellen vorbehalten. Google hatte beim Pixel 10 im vergangenen Jahr den Schritt gewagt, und dem Standardmodell einen Zoom spendiert.
Eine kleine Überarbeitung betrifft womöglich die seitliche Kamera-Steuerungstaste des iPhone18: Hier soll eine vereinfachte Sensorik zum Einsatz kommen, um die Reparaturkosten im Schadensfall zu senken.
Hardware-Vergleich: iPhone 17 vs. iPhone 18
Hardware-Eigenschaft
iPhone 17
iPhone 18 (Erwartet)
Markteinführung
September 2025
Frühjahr 2027 (vermutet)
Prozessor-Fertigung
3-Nanometer (TSMC N3E)
2-Nanometer (TSMC N2)
Arbeitsspeicher (RAM)
8 GB
9 GB oder 12 GB
Displaygröße
6,3 Zoll (120 Hz ProMotion)
6,3 Zoll (120 Hz ProMotion)
Dynamic Island
Standardbreite
Geringfügig schmaler
Kamerasystem
48 MP Haupt / 48 MP Ultraweitwinkel
48 MP Haupt / 48 MP Ultraweitwinkel
Kamera-Taste
Kapazitiv + Drucksensor
Druckbasierter Sensor
Speicher-Einstieg
256 GB
256 GB
iPhone 18: Lohnt sich das Warten auf das neue Basismodell?
Sollten sich die aktuellen Gerüchte bestätigen, fällt der Generationenwechsel beim Standard-iPhone überschaubar aus. Wer bereits das iPhone 17 nutzt oder ein Upgrade plant, muss beim normalen iPhone 18 keine Quantensprünge erwarten.
Sowohl das 6,3-Zoll-Display mit 120 Hz als auch das Kamerasystem bleiben auf dem Niveau des Vorgängers. Spannende Hardware-Innovationen wie eine variabel verstellbare Blende reserviert Apple weiterhin für die Pro-Sparte. Einzig der neue A20-Chip verspricht dank der 2-Nanometer-Fertigung messbare Fortschritte bei der Energieeffizienz – im gewöhnlichen Alltag aus Nachrichtenschreiben, Social Media und Videostreaming dürfte dieser Unterschied jedoch kaum ins Gewicht fallen.
Der vermutlich größte Haken liegt im Veröffentlichungsdatum: Da Apple den Verkaufsstart des regulären Modells wohl ins Frühjahr verschiebt, müsstest du dich monatelang gedulden. Wenn du nicht zwingend Wert auf das neueste Modelljahr und ein paar Monate längeren iOS-Support legst, greifst du ohne große Kompromisse zum aktuellen Vorgänger.
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Spezialist für Smartphones, Mobilfunk- und Festnetztarife sowie alles rund um IPTV und Streaming. Als Online-Redakteur behält er für die Leser von TARIFFUXX den Durchblick im Tarifdschungel und gibt profunde und praxisnahe Einschätzungen. Mindestens 2 seiner 3 Smartphones laufen mit Android.